#1 Work in Progress
Manche Abende enden nicht, wenn das Licht ausgeht.
Sie bleiben. In Gesprächen. In Gedanken. Und in diesem Gefühl, Teil von etwas gewesen zu sein, das größer ist als der Moment selbst.
Die German Startup Awards 2026 waren genau so ein Abend.
Am 21. Mai kamen in Berlin diejenigen Menschen zusammen, die das Unternehmertum in Deutschland prägen, neu denken und vorantreiben. Gründerinnen und Gründer, Investorinnen und Investoren, Vordenkerinnen und Vordenker – unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Wege. Und doch war da etwas, das alle verbunden hat: Mut. Aufbruch. Optimismus. Und die gemeinsame Überzeugung, dass Zukunft gestaltet werden kann.
Schon beim Betreten des Saals war spürbar: Das wird mehr als eine Preisverleihung. Eine fast elektrisierende Energie lag in der Luft. Zwischen Gesprächen, Applaus, großen Bühnenmomenten und den Begegnungen dazwischen wurde deutlich, wie viel Innovationskraft in diesem Land steckt. Knapp 700 Gäste aus Startup-Ökosystem, Wirtschaft und Politik kamen zusammen – und mit ihnen Ideen, Visionen und Geschichten, die weit über diesen Abend hinausreichen.
Die Zukunft der deutschen Wirtschaft schien an diesem Abend in einem Raum zu sitzen.
Auch auf der Bühne wurde dieser Spirit greifbar. In den Reden von Bundeskanzler Friedrich Merz und Verena Pausder ging es um Chancen, Verantwortung und darum, Unternehmertum nicht nur zu fördern, sondern als treibende Kraft für Innovation zu verstehen. Es war ein Abend, der deutlich gemacht hat: Zukunft entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Bestehendes zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.
Ausgezeichnet wurden Persönlichkeiten, die genau das verkörpern:
GrĂĽnderin des Jahres:
Julie Lepique ist Gründerin und CEO von femtasy und hat als weltweite First Moverin eine neue Content-Kategorie geschaffen – heute gilt sie als Thought Leaderin für modernes Leadership und Female Empowerment.
GrĂĽnder des Jahres:
Dr. Jarek Kutylowski ist Gründer und CEO von DeepL. Der promovierte Informatiker verbindet seit jeher technologische Leidenschaft mit internationalem Mindset und treibt mit seinem Unternehmen die Entwicklung sicherer, intelligenter KI-Lösungen für Unternehmen weltweit voran.
Newcomerin des Jahres:
Aufgewachsen unterhalb der Armutsgrenze erlebte Ruth Bosse gesellschaftliche Ungleichheit früh aus erster Hand. Heute ist sie Gründerin und CEO von Ark Climate und entwickelt mit ihrem Unternehmen konkrete Lösungen, die Städte bei wirksamem Klimaschutz unterstützen.
Newcomer des Jahres:
Christian Ninstel zählt zu den spannendsten Newcomern der deutschen KI-Szene. Als Gründer und CEO von Droidrun entwickelt er Infrastruktur, die KI-Agenten erstmals ermöglicht, Smartphone-Apps autonom zu bedienen – und treibt damit die nächste Generation der Software-Interaktion voran.
Investorin des Jahres:
Mit ihrem Fokus auf europäische KI-Startups zählt Judith Dada zu den prägenden Investorinnen der Tech-Szene. Als General Partnerin bei Visionaries Club treibt sie Innovationen in Europa aktiv mit voran und verbindet Erfahrung aus Venture Capital, Big Tech und strategischer KI-Beratung.
Investor des Jahres:
Simon Schmincke ist General Partner bei Creandum und investiert früh, fokussiert und langfristig in globale Technologieunternehmen. Als ehemaliger Gründer begleitet er Founder auf Augenhöhe und bringt seine operative Erfahrung besonders in den Bereichen Fintech, KI und Software gezielt ein.
Impact Entrepreneurin des Jahres:
Pia Wülfing ist Gynäkologin, Brustkrebsspezialistin und Gründerin von PINK!. Mit über 20 Jahren Erfahrung verfolgt sie das Ziel, medizinisches Wissen so zugänglich zu machen, dass Frauen mit Brustkrebs Orientierung, Sicherheit und konkrete Unterstützung im Alltag erhalten – weit über das Behandlungszimmer hinaus.
Impact Entrepreneur des Jahres:
Direkt nach dem Abitur gründete Ali Abderrahmane gemeinsam mit seinem Schulfreund Burak JUHI, um Alltagshilfe für pflegebedürftige Menschen einfacher zugänglich zu machen. Heute schafft er mit seinem Unternehmen soziale Entlastung, indem JUHI junge Menschen mit Pflegebedürftigen zusammenbringt.
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Der Sonderpreis ging in diesem Jahr an die Ökonomin und Multiaufsichtsrätin Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner für ihre Arbeit als Brückenbauerin zwischen Wissenschaft, Kapitalmarkt und Startup-Praxis.
Für uns war dieser Abend aber noch auf eine ganz besondere Weise prägend.
In den Wochen vor der Preisverleihung haben wir mit Gründerinnen und Gründern, Investorinnen und Investoren gesprochen, Geschichten gesammelt und Einblicke in eine Szene bekommen, die von Veränderung lebt. Daraus entstanden sind die Nominiertenfilme, die wir euch in den nächsten Wochen auf unseren Social Media Kanälen zeigen werden.
Was bei den Dreharbeiten immer wieder sichtbar wurde: Innovation verläuft selten geradlinig. Hinter jedem Unternehmen, jeder Idee und jedem Erfolg stehen Entscheidungen, Unsicherheiten, Rückschläge – und Menschen, die trotzdem weitermachen. Genau diese Geschichten erzählen die Nominiertenfilme: nicht nur die Erfolge, sondern die Haltung dahinter. Der Mut. Die Zweifel. Die Vision. Und der Wille, Dinge anders zu machen.
macondo hat die German Startup Awards nicht nur filmisch begleitet.
DarĂĽber hinaus hat macondo erneut die gesamte BĂĽhnen-Choreografie, Preisverleihung, Gestaltungselemente, Ablaufregie, Einspieler- und Eventkonzeption entwickelt. Auch zum siebten Mal in Folge fĂĽr die die German Startup Awards mandatiert, hat macondo als Agentur gezeigt, wie man aus einem Abend unvergessliche Momente kreiert.
Vielleicht war genau das das Besondere an diesem Abend: Dass nicht nur ausgezeichnet wurde, was bereits erreicht ist – sondern sichtbar wurde, was noch möglich ist.
Die German Startup Awards sind deshalb weit mehr als eine Preisverleihung. Sie zeigen nicht nur, welche Themen Wirtschaft und Unternehmertum heute bewegen. Sondern auch, welche Ideen, Persönlichkeiten und Haltungen unsere Zukunft prägen könnten.
Und genau deshalb wirkt dieser Abend noch lange nach. Als Erinnerung an einen Raum voller Energie. Voller Aufbruch. Voller Menschen, die nicht nur an Zukunft glauben – sondern sie gestalten.
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